Im Rampenlicht

 

Meine Karriere begann als sexjähriger Knabe (Teen-Star) in Abendsberg bei Regensburg.

Mein Vater arbeitete bei „ARWA“ , einer bekannten Damenstrumpffabrik. So lernte ich schon in früher Jugend das „schwache weibliche Geschlecht“ kennen und bewunderte, wie herrlich das „Dämliche“ sein kann.

In den Früh- und Mittagspausen öffneten sich die Fenster der Werkshallen, die Wirkmaschinen verstummten und die fleißigen Bienen (Factory-Girls) standen und setzten sich an die weit geöffneten Fenster, atmeten und schnappten frische Luft und ließen die Beine baumeln.

Da gab es einige „Girls, Girls, Girls“, die wussten von meinem Talent und wussten, dass ich immer ein fröhliches Lied auf den Lippen habe.

Mit Gummi- und Bärchendreck (Lakritze) animierten Sie mich, ein bis zwei, manchmal sogar drei Nummern (Songs) zum Besten zu geben.

Entzückt klatschten und jubelten sie, als ich „Pretty Woman“ und „Rote Lippen soll man küssen“ zum Besten gab. Die älteren Damen begannen sogar hysterisch zu weinen, als ich mit kindlich klarer Stimme „Maamaa“ sang. So lernte ich mein erstes „Dämliches“ Publikum kennen.

Als Schul-Bub dann, hatte ich immer Note 1 und 2 in der Musik. Nicht wegen der Notenlehre, sondern weil ich gegen die ganze Klasse im Kanon sang und ich mich als Einzelner nicht „drausbringen“ ließ.

  • Meister Jakob, Meister Jakob, hörst du nicht die Glocken,
  • Jetzt fahr`n wir über`n See über`n See.....
  • Lustig ist das Zigeuner Leben.....
  • wenn die bunten Fahnen wehen....

waren damals meine schönsten Schulhits, die nie in die Hitparade kamen, da ich „sitzen“ blieb. Das Angebot der Dom-Spatzen mußte ich ablehnen, da meinen Eltern das nötige Kleingeld fehlte.

Da schrieb ich mir den ersten Text des Liedes „I`m haer yesterday Man“ - ten Years after gewann ich dann die ersten 10 Urkunden. Platz 1 in verschiedenen Talentshows (Waldkraiburg, München, Berlin und Mallorca)

Bei einem Musikwettbewerb mit Andrea Jürgens belegte ich den 2. Platz, da kleine Mädchen bevorzugt wurden.

Ich landete damals mit dem Song: „Über sieben Brücken mußt Du geh`n“.

Dann kam „ein Festival der Liebe“ und als ich „ganz in weiß...“ sang, klangen auch für mich die Hochzeitsglocken. Die „Neue Deutsche Welle“ machten aus mir „Major Tom“ (völlig losgelöst), sang „ich will Spaß“ und war „der goldene Reiter“. „Mona Lisa“ und „verdammt ich lieb` Dich“ gehörten im mein ständiges Repertoire.

DU“ bist alles was ich habe auf der Welt... war für mich der größte Flop Da schüttelte mir sogar der schw. Peter Maff einmal die Hand. Vor ca. 4 Jahren konnte man mich im B 3 hören mit meiner deutschen Version von „love me tender“ (Elvis) hören:

 

„Host koa Hemad, host koan Huat - mei Du oama Hund,

sitzt dahoam und gehst net furt - mei Du bist net g`sund,

oans nur woas i, des is gwiß und des derfst ma glaum,

Bayern 3 des is a`Schau und des konnst ruhig hörn!“

Mit diesem Text war ich Bayern 3 - weit zu hören.

 
 
Das Original
 
 
 
 
 
Vom Chiemgau-TV wurde ich ins TV-Studio eingeladen und interviewt. Diese Sendung, in der ich „Pretty Woman“ und „Du bist keine Mona Lisa“ gesungen habe, wurde 1 Woche lang im gesamten Chiemgau und im Rosenheimer Raum ausgestrahlt.

Ich hatte auch schon die Gelegenheit im Vorprogramm der „Beatles Revival“ aufzutreten. Nach dem Mikel Jackson (Imitator) durfte ich das zahlreich vorhandene Publikum „anheizen“, was mir auch sehr gut gelang. Viele Aufforderungen zur „Zugabe“ waren der Beweis meines Erfolges.

Bei einer Talentshow der „Bild-Zeitung“ erreichte ich für den Landkreis Traunstein den 3. Platz.“

Ein Pokal der Plattenfirma „Rokal“, eine Medaille und mehrere Urkunden mit Platz Nr. 1 bei Talentshows sind meine eigenen Highlight`s.

Mittlerweile kann ich mit meinem Musik-Programm eine Show von ca. 2 - 3 Stunden bringen und bei vielen Gelegenheiten (z.B. Party`s, Open Air, Disco, Gartenfeste, Geburtstagsfeiern, Firmen- oder Werbeveranstaltungen, Senioren- oder Kinderfasching und ähnliches) für die musikalische Gestaltung sorgen.

Während es „Star`s“ gibt, die bei hoher Gage unangenehm von der Bühne runterfallen, versuche ich beim Publikum eher angenehm aufzufallen.